Milori

Datenschutzerklärung

Stand: 30. August 2026

1. Wer für Ihre Daten verantwortlich ist

Verantwortlich im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für die Verarbeitung Ihrer Daten auf Milori ist:

Christian Zellner
Hubertusweg 14
82467 Garmisch-Partenkirchen
Deutschland
info@milori.de

Einen Datenschutzbeauftragten müssen wir nicht benennen, weil die gesetzlichen Schwellenwerte dafür nicht erreicht sind. Bei allen Fragen zum Datenschutz wenden Sie sich bitte an die oben genannte Adresse.

2. Worum es auf dieser Seite geht

Milori ist ein Feedback-Portal für Pflegekräfte. Patientinnen und Patienten geben Feedback zu der Betreuung, die sie erhalten haben; Pflegekräfte bauen daraus ein öffentliches Profil. Das bedeutet zwangsläufig, dass ein Teil der eingegebenen Daten öffentlich sichtbar wird. Welcher Teil das ist, steht in Abschnitt 7.

Wir setzen kein Tracking, keine Analyse-Werkzeuge und keine Werbe-Netzwerke ein. Es gibt keine Cookie-Abfrage, weil wir nur technisch notwendige Daten speichern. Schriftarten liegen auf unserem eigenen Server — beim Besuch der Seite entsteht also keine Verbindung zu Google Fonts oder ähnlichen Diensten.

3. Wenn Sie die Seite nur ansehen

Beim Aufruf einer Seite überträgt Ihr Browser technische Daten, die unser Hoster kurzzeitig protokolliert: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Adresse, Browsertyp und Betriebssystem. Diese Protokolle brauchen wir, um Angriffe abzuwehren und Störungen zu finden.

Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem sicheren und funktionierenden Angebot (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Wir führen diese Protokolle nicht mit anderen Daten zusammen und erstellen daraus keine Nutzerprofile.

4. Wenn Sie als Pflegekraft ein Konto anlegen

Für ein Konto verarbeiten wir:

  • E-Mail-Adresse und Passwort (das Passwort wird nur verschlüsselt gespeichert)
  • Vor- und Nachname
  • Berufsbezeichnung
  • den selbst gewählten Anzeigenamen sowie freiwillig eine Beschreibung
  • freiwillig Arbeitgeber und Postleitzahl
  • freiwillig Ihren Arbeitsbereich (Station oder Abteilung) und das Datum, seit wann Sie dort arbeiten. Wechseln Sie den Bereich, bleibt der bisherige als Verlauf gespeichert — nur so bleibt erkennbar, auf welchen Bereich sich ein älteres Feedback bezieht. Öffentlich zu sehen ist allein Ihr aktueller Bereich.
  • mit einem Premium-Abo zusätzlich eine selbst gewählte Adresse für Ihr Profil und eine Dankes-Nachricht, die auf Ihrem Profil erscheint
  • Zeitpunkt der Anmeldung und der letzten Änderung

Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Ohne diese Angaben können wir kein Konto führen.

Ihre Anmelde-Adresse benutzen wir auch für Benachrichtigungen: Wir schreiben Ihnen, wenn Sie neues Feedback bekommen haben und wenn Ihr QR-Code auffällig oft aufgerufen wurde (siehe Abschnitt 6). Wir verschicken keine Werbung.

Ihr echter Vor- und Nachname erscheint nicht öffentlich. Öffentlich sichtbar ist nur der Anzeigename, den Sie selbst festlegen — Sie entscheiden also, wie viel Sie preisgeben. Auch die Adresse Ihres Profils ist eine zufällige Nummer und kein Name, damit sich aus der Adresse nicht ableiten lässt, wer dahintersteht. Mit einem Premium-Abo können Sie sich zusätzlich eine eigene Adresse aussuchen — was darin steht, entscheiden allein Sie; die Nummer bleibt daneben bestehen.

5. Wenn Sie Feedback geben

Für ein Feedback brauchen Sie kein Konto. Sie weisen sich stattdessen einmalig über Ihre Handynummer aus. Der Weg sieht so aus:

  • Sie scannen den QR-Code der Pflegekraft und geben Ihre Handynummer ein.
  • Wir schicken Ihnen eine SMS mit einem Link. Wer den Link öffnet, hat das Handy in der Hand — damit ist die Nummer geprüft.
  • Danach tragen Sie Ihren Vor- und Nachnamen ein und, wenn Sie möchten, freiwillig Ihre E-Mail-Adresse.
  • Zuletzt vergeben Sie die sieben Noten und schreiben freiwillig einen Text dazu.

Wir speichern dabei: Ihre Handynummer (vollständig), Ihren Vor- und Nachnamen, den daraus automatisch gebildeten abgekürzten Anzeigenamen (aus „Christian Zellner“ wird „Christian Z.“), Ihre freiwillige E-Mail-Adresse, die sieben Noten, Ihren freiwilligen Text und den Zeitpunkt.

Wozu wir die Handynummer speichern: Sie ist Ihr Ausweis. An ihr erkennen wir, dass ein Feedback wirklich von einem Menschen kommt und dass dieselbe Person nicht mehrfach dieselbe Pflegekraft bewertet — pro Pflegekraft und Person gibt es genau ein Feedback. Und sie ist der Schlüssel, mit dem Sie Ihr Feedback später ändern oder löschen können: Sie tippen die Nummer dort noch einmal ein, und wir vergleichen sie mit der gespeicherten. Eine zweite SMS geht dabei nie raus. Ihre Handynummer wird niemals öffentlich angezeigt und niemals an die Pflegekraft weitergegeben.

Rechtsgrundlage für Handynummer, Name, Noten und Text ist unser berechtigtes Interesse an einem überprüfbaren und missbrauchssicheren Feedback-Portal (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): Ohne diese Prüfung könnte jeder beliebig viele erfundene Feedbacks abgeben, und die betroffenen Pflegekräfte wären schutzlos. Ihre E-Mail-Adresse ist freiwillig; Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung, die im Angeben liegt (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Wir benutzen sie nur, um Ihnen direkt nach dem Absenden eine Bestätigung mit dem Link zum Ändern und Löschen zu schicken — sonst nichts.

Nicht jedes Feedback wird sofort angezeigt. Jede Pflegekraft kann nur eine bestimmte Zahl von Feedbacks im Monat und am Tag entgegennehmen. Ist diese Grenze erreicht, wird Ihr Feedback trotzdem gespeichert, der Pflegekraft aber zunächst nicht angezeigt; sie kann es später freischalten. Sie merken davon nichts und bekommen wie immer Ihre Bestätigung.

Bitte beschreiben Sie in Ihrem Feedback nur die Betreuung. Geben Sie dort keine Gesundheitsdaten, Diagnosen oder andere besonders sensible Angaben zu sich oder Dritten an — weder über sich selbst noch über andere Personen. Solche Angaben brauchen wir nicht und wollen wir nicht verarbeiten.

6. QR-Codes, SMS und Missbrauchsschutz

Jede Pflegekraft hat einen eigenen QR-Code. Weil dieser Code offen aushängt, kann ihn jeder scannen — auch jemand, der Schaden anrichten will. Dagegen zählen wir mit:

  • Jeder Scan wird gezählt — gespeichert werden nur der Zeitpunkt und der Code, keine IP-Adresse und keine Gerätemerkmale. Aus diesen Zeilen lässt sich also nicht ablesen, wer gescannt hat.
  • Fällt ein Code auffällig oft auf, schlägt unser Missbrauchs-Alarm an. Wir halten den Code dann vorsorglich an und schreiben der betroffenen Pflegekraft eine E-Mail.
  • Zu jeder angeforderten SMS speichern wir eine Zeile mit Handynummer, Zeitpunkt und Code. Sie ist die Grundlage dafür, dass niemand über unser Portal fremde Handys mit SMS zumüllt: Pro Nummer und pro Code lassen wir nur wenige SMS je Stunde zu. Jede SMS kostet uns Geld — ohne diese Zählung wäre das Portal ein Werkzeug für andere Leute.
  • Wir zählen falsch eingegebene Handynummern. Wer sein Feedback ändern oder löschen will, weist sich mit seiner Handynummer aus. Damit niemand fremde Nummern durchprobieren kann, merken wir uns an jedem Feedback, wie oft dabei eine falsche Nummer eingegeben wurde und wann das erste Mal war. Nach drei Fehlversuchen bleibt dieses eine Feedback für 24 Stunden gesperrt. Die falsch eingegebenen Nummern selbst speichern wir nicht, ebenso wenig eine IP-Adresse. Eine richtige Eingabe setzt den Zähler zurück.

Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am Schutz des Portals, der Pflegekräfte und fremder Anschlüsse vor Missbrauch (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

7. Was öffentlich sichtbar ist

Für jeden Besucher der Seite — auch ohne Konto — sind sichtbar:

  • der Anzeigename der Pflegekraft, ihre Berufsbezeichnung und ihre Beschreibung, dazu freiwillige Angaben wie Arbeitgeber, Postleitzahl und der aktuelle Arbeitsbereich
  • die Gesamtnote sowie alle sieben Einzelnoten und Freitexte der Feedbacks samt Datum
  • der abgekürzte Name der Person, die das Feedback geschrieben hat, zum Beispiel „Christian Z.“
  • eine öffentliche Antwort, falls die Pflegekraft auf ein Feedback antwortet
  • eine Dankes-Nachricht, falls die Pflegekraft mit Premium-Abo eine hinterlegt hat

Nicht öffentlich sind: E-Mail-Adressen, Passwörter, der echte Vor- und Nachname der Pflegekraft, der volle Name und die Handynummer der Person, die das Feedback geschrieben hat, sowie alles, was mit Meldungen und Moderation zu tun hat.

Öffentlich zugängliche Inhalte können von Suchmaschinen erfasst und von Dritten kopiert werden. Auf solche Kopien haben wir keinen Einfluss. Bitte überlegen Sie deshalb vor dem Absenden, was in einem Freitext stehen soll.

8. Meldungen und Moderation

Pflegekräfte können ein Feedback melden, wenn sie es für rechtswidrig oder unwahr halten. Wir speichern dann den Meldegrund, eine freiwillige Erläuterung und den Zeitpunkt; das Feedback wird bis zur Prüfung ausgeblendet. Diese Angaben sehen nur wir als Betreiber.

Damit sich damit kein Missbrauch treiben lässt, kann eine Pflegekraft immer nur wenige Meldungen gleichzeitig offen haben. Erst wenn wir über eine davon entschieden haben, kann sie wieder melden.

Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einem rechtmäßigen Portal sowie die Erfüllung unserer gesetzlichen Pflichten als Diensteanbieter (Art. 6 Abs. 1 lit. f und lit. c DSGVO).

9. Support-Zugriffe

Damit wir bei Problemen helfen können, kann ein Administrator vorübergehend in den persönlichen Bereich einer Pflegekraft wechseln. Jeder solche Zugriff wird protokolliert: wer wann welchen Bereich geöffnet, was geändert und wann er ihn wieder geschlossen hat.

Dieses Protokoll ist ein Schutz für die betroffene Pflegekraft — es macht nachvollziehbar, wer ihre Daten gesehen hat. Es wird nicht verändert und nicht gelöscht. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an einer nachvollziehbaren und missbrauchssicheren Verwaltung (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).

10. Wenn Sie uns über das Support-Formular schreiben

Auf der Support-Seite können Sie uns eine Nachricht schicken. Ihr Name (freiwillig), Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Text gehen dabei als E-Mail an uns. Zweck ist allein, Ihre Anfrage zu beantworten.

Wir speichern diese Nachricht nicht in unserer Datenbank und erfassen dabei auch keine IP-Adresse — sie liegt danach nur noch in unserem E-Mail-Postfach. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); geht es um einen Vertrag mit uns, ist es Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

11. Wenn Sie sich für die Eröffnung vormerken lassen

Solange Milori noch keine neuen Konten annimmt, können Sie auf der Seite „Registrieren“ Ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, um zur Eröffnung benachrichtigt zu werden. Gespeichert wird dabei ausschließlich diese Adresse, der Zeitpunkt des Eintrags und — sobald die Nachricht raus ist — der Zeitpunkt des Versands. Kein Name, keine IP-Adresse.

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die Sie mit dem Absenden des Formulars erteilen. Sie können sie jederzeit formlos widerrufen; eine Nachricht an info@milori.de genügt, dann streichen wir Ihre Adresse aus der Liste. Wir benutzen sie für nichts anderes, geben sie nicht weiter und löschen sie spätestens, nachdem die Nachricht zur Eröffnung verschickt ist.

12. Cookies und Speicherung im Browser

Wir verwenden ausschließlich technisch notwendige Cookies. Für angemeldete Pflegekräfte halten sie die Sitzung aufrecht, damit sie nicht bei jedem Klick neu eingeloggt werden müssen. Ohne sie funktioniert die Anmeldung nicht.

Wer Feedback gibt, bekommt ebenfalls ein Sitzungs-Cookie: Es hält fest, dass die eingegebene Handynummer per SMS geprüft wurde. Ohne dieses Cookie müssten Sie sich mitten im Formular erneut ausweisen. Es ist für Skripte im Browser nicht lesbar (httpOnly) und gilt 30 Tage; der Link aus der SMS selbst gilt nur 30 Minuten.

Zwei weitere Cookies kommen nur im angemeldeten Bereich vor. Das eine entsteht erst, wenn Sie die Seitenleiste im Dashboard selbst ein- oder ausklappen: Es hält sieben Tage lang Ihre Wahl fest und enthält nicht mehr als „offen“ oder „zu“ — keine Kennung und nichts, was auf Sie zurückführt. Solange Sie nichts umstellen, wird es gar nicht erst gesetzt. Das andere wird nur gesetzt, wenn ein Administrator zur Unterstützung vorübergehend in ein Konto wechselt (Abschnitt 9); es hält 30 Minuten lang fest, um welches Konto es geht.

Zusätzlich merkt sich Ihr Browser lokal ein paar Kleinigkeiten:

  • dass Sie einen Hinweis im Dashboard weggeklickt oder erledigt haben
  • die Reihenfolge, in der Ihnen unsere Logo-Varianten gezeigt werden
  • Dateien der Seite, damit sie schneller lädt und offline eine Hinweisseite zeigt

Diese zuletzt genannten Angaben verlassen Ihr Gerät nicht und werden nicht an uns übertragen. Für all das brauchen wir keine Einwilligung, weil es entweder technisch notwendig ist, Ihr Gerät nicht verlässt oder lediglich eine Anzeige-Einstellung festhält, die Sie selbst ausgelöst haben (§ 25 Abs. 2 TDDDG). Sie können Cookies jederzeit in Ihren Browser-Einstellungen löschen; danach müssen Sie sich neu anmelden.

13. Dienstleister, die für uns arbeiten

Wir betreiben das Portal nicht auf eigenen Servern, sondern nutzen vier Dienstleister. Alle verarbeiten Daten ausschließlich in unserem Auftrag und nach unseren Weisungen; mit allen haben wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geschlossen.

  • Vercel Inc. — Hosting der Website und der Server-Protokolle.
  • Supabase Inc. — Datenbank, Benutzerkonten und der Versand von E-Mails zur Anmeldung und Passwortzurücksetzung. Unsere Datenbank liegt in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main.
  • ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich (Friedrichroda, Deutschland) — unsere E-Mail-Postfächer und der Versand aller E-Mails, die das Portal selbst verschickt: Benachrichtigungen an Pflegekräfte, die Bestätigung nach einem Feedback und Ihre Nachrichten aus dem Support-Formular. Dabei wird jeweils auch die Empfängeradresse verarbeitet. Deutsches Unternehmen mit Servern in Deutschland — es werden dabei keine Daten in ein Drittland übermittelt.
  • seven communications GmbH & Co. KG („seven.io“, Deutschland) — der Versand unserer SMS. Übermittelt werden dafür die Handynummer und der Text der Nachricht. Ebenfalls ein deutsches Unternehmen, ebenfalls ohne Drittlandtransfer.

Vercel und Supabase haben ihren Sitz in den USA. Soweit dabei Daten in die USA übermittelt werden, stützen wir das auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Ein gleichwertiges Datenschutzniveau lässt sich dort trotz dieser Absicherung nicht in jedem Fall garantieren, insbesondere weil US-Behörden Zugriffsrechte haben können.

Darüber hinaus geben wir Ihre Daten nicht weiter — außer wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, etwa auf Anordnung einer Behörde oder eines Gerichts.

14. Wie lange wir Daten speichern

Solange Ihr Konto besteht, speichern wir die dazugehörigen Daten. Löschen Sie Ihr Konto, verschwindet Ihr Profil sofort vollständig aus dem Portal — es ist über keine Adresse mehr erreichbar und taucht in keiner Übersicht mehr auf.

Ein Teil der Daten bleibt jedoch in unserer Datenbank gespeichert, auch nachdem Sie Ihr Konto gelöscht haben. Das betrifft Ihren Vor- und Nachnamen zusammen mit den Feedbacks, die zu Ihrem Profil abgegeben wurden. Der Grund: Die Feedbacks wurden von anderen Personen verfasst und sind deren Meinungsäußerung. Wir müssen sie zuordnen können, um bei späteren Beschwerden, Meldungen oder rechtlichen Auseinandersetzungen nachvollziehen zu können, worauf sie sich bezogen — sonst könnten wir weder gegenüber der Person, die das Feedback geschrieben hat, noch gegenüber Behörden oder Gerichten Auskunft geben.

Rechtsgrundlage dafür ist unser berechtigtes Interesse an der Verteidigung gegen Rechtsansprüche und dem Schutz der Rechte anderer Nutzer (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO); die Löschpflicht entfällt insoweit nach Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO. Diese Angaben sind ausschließlich für uns als Betreiber sichtbar, niemals öffentlich. Wir löschen sie, sobald der Zweck entfällt — spätestens nach Ablauf der gesetzlichen Verjährungsfristen von drei Jahren zum jeweiligen Jahresende. Das übernimmt ein täglicher automatischer Lauf: Er überschreibt Vor- und Nachnamen, sobald die Frist abgelaufen ist — die Feedbacks selbst bleiben davon unberührt.

Sie können der Speicherung Ihres Namens widersprechen (siehe Abschnitt 15). Wir prüfen dann im Einzelfall, ob unser Interesse an der Zuordenbarkeit noch überwiegt, und entfernen den Namen andernfalls.

Für Feedback gebende Personen gilt: Handynummer, Name und die freiwillige E-Mail-Adresse bleiben gespeichert, solange das dazugehörige Feedback besteht. Löschen Sie Ihr Feedback, verschwindet es sofort aus dem Portal; die Zeile selbst bleibt als gekennzeichneter Eintrag in der Datenbank bestehen, damit dieselbe Person nicht durch Löschen und Neuschreiben mehrfach dieselbe Pflegekraft bewerten kann. Öffentlich ist davon nichts mehr zu sehen.

Die Zeilen zu angeforderten SMS und zu abgelaufenen Sitzungen räumen wir automatisch auf: Einmal täglich läuft ein Aufräum-Lauf und entfernt beide, sobald sie 90 Tage alt bzw. 90 Tage abgelaufen sind. Bestehen bleibt allein die Zählung der QR-Scans — dort steht kein Bezug zu Ihnen, sondern nur, wann welcher Code gescannt wurde; die Zahl ist die Grundlage für die Scan-Anzeige der Pflegekraft und für die Missbrauchserkennung.

Das Protokoll der Support-Zugriffe aus Abschnitt 9 bleibt dauerhaft bestehen, weil es gerade als Nachweis dient. Server-Protokolle löscht unser Hoster nach kurzer Zeit automatisch.

15. Ihre Rechte

Sie haben uns gegenüber jederzeit das Recht:

  • Auskunft zu verlangen, welche Daten wir zu Ihnen gespeichert haben (Art. 15 DSGVO)
  • falsche Daten berichtigen zu lassen (Art. 16 DSGVO)
  • Ihre Daten löschen zu lassen (Art. 17 DSGVO) — mit der in Abschnitt 14 beschriebenen Ausnahme
  • die Verarbeitung einschränken zu lassen (Art. 18 DSGVO)
  • Ihre Daten in einem gängigen Format zu erhalten (Datenübertragbarkeit, Art. 20 DSGVO)
  • der Verarbeitung zu widersprechen, soweit wir sie auf ein berechtigtes Interesse stützen (Art. 21 DSGVO)

Haben Sie uns eine freiwillige Angabe gemacht — etwa Ihre E-Mail-Adresse beim Feedback —, können Sie diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen.

Eine formlose E-Mail an info@milori.de genügt. Wir antworten innerhalb eines Monats.

Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling nach Art. 22 DSGVO statt.

16. Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Wenn Sie der Meinung sind, dass wir Ihre Daten nicht rechtmäßig verarbeiten, können Sie sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist:

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)
Promenade 18
91522 Ansbach

Sie können sich auch an die Aufsichtsbehörde Ihres Wohnorts oder Arbeitsplatzes wenden.

17. Änderungen dieser Erklärung

Wenn sich das Portal weiterentwickelt, passen wir diese Erklärung an. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte Fassung; das Datum oben zeigt den aktuellen Stand.